Weder frei noch wild – zum Umgang der österreichischen Medien mit Rechtsrock

Schmetterlingssammlung, ein neues Blog mit sehr durchdachten und gut recherchierten Texten, entwirft eine ungemein treffende und lesenswerte Analyse zu dem immer noch aktuellen und inzwischen auch in Österreich breiter diskutierten Thema ‚Frei.Wild‘. Das wollte ich euch nicht vorenthalten!

schmetterlingssammlung

Seine Figur ist komplementär zum Vorwurf der Zensur konzipiert, als populäre Phantasmagorie ist der ‚Gutmensch‘ der Akteur gefühlter Repression. Aufgrund seiner nie spezifizierten Macht kann der Rassist nicht mehr ungestört sagen, ‚Neger‘ seien alle faul, der Antisemit fürchtet einen Ordnungsruf für seine Ansicht, dass Juden ’schachern‘ und selbst die Bemerkung, Homosexualität sei ‚widernatürlich‘, kann wegen der Gutmenschen nur im Untergrund kursieren. Zur Unterdrückung des allgemeinen Menschenrechts auf diskriminierende Sprache setzt der Gutmensch seine schwerste Waffe ein: die Kritik. Daher wird sein Wirken gerne mit dem Dritten Reich oder der DDR gleichgesetzt, die demzufolge äußerst kritikfreudig gewesen sein müssen.
(Volker Weiß in „Deutschlands Neue Rechte“ über den Begriff des „Gutmenschen“)

Mit ein paar Monaten Verspätung hat die Rechtsrock-Debatte nun Österreich erreicht. Während Frei.Wild (gerade) am 9. November noch unbehelligt im Wiener Gasometer spielen durften, wurde nun ein geplantes Konzert in Wels abgesagt. In Graz wird immerhin darüber diskutiert. Als kleinen Verweis…

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Vom Aussetzen der Argumentation

Es ist ein eigenartiges Phänomen des Internets, dass Diskussionen schnell in Beleidigungen ausarten und dass gute, ja sogar zwingende Argumente von Diskussionsteilnehmern ignoriert werden. Eine sachliche Diskussion ist oftmals nicht möglich und als Beobachter gewinnt man in vielen Fällen den Eindruck, dass mindestens ein Diskutant, oftmals aber auch alle Beteiligten vollkommen aneinander vorbei reden. Wer wollte, könnte in diversen Blogs, aber besonders auf Facebook-Seiten und in Youtube-Kommentarspalten eine unendlich anmutende Fülle von Beispielen finden. Einen Artikel, der sich diesen Diskussionen eher auf der Ebene der Bedeutungszuschreibung nähert, hatte ich bereits vor einigen Wochen geschrieben. In letzter Zeit ist besonders die Band Frei.Wild als Thema beliebt, wenn es um den Austausch semantisch reduzierter Sentenzen geht. Keine dieser Erscheinungen ist in dieser Intensität im Alltag außerhalb des Internets zu beobachten. Wie kann das sein?

Die Strukturen des Internets

Zunächst einmal ist festzuhalten, dass bei vielen Rahmenbedingungen − etwa Facebook- und Youtube-Kommentare, aber natürlich auch Twitter − die Länge der Nachrichten explizit oder rezeptionsbedingt limitiert ist. Der Aufbau einer komplexen Argumentation ist hier gar nicht möglich. Weil aber auch in Foren und Blogs recht schnell ad hominem diskutiert wird und weil auch hier schlüssig und rhetorisch aufgebaute Argumentationen nicht auf fruchtbaren Boden fallen, muss es weitere Gründe geben.

Internet Discussion

Diese sind sicher zum Teil in der partizipativen Struktur des Web 2.0 zu suchen: Alle können Mitreden. Ich brauche keine Qualifikation, um mich zu einem Thema zu äußern, wie es − zumindest meistens − der Fall ist, wenn ich im Fernsehen, der Printpresse oder in der Literatur mit meinen Positionen zitiert und rezipiert werden möchte. Diese Nicht-Qualifikation spiegelt sich dann auch in den entsprechenden Debattenbeiträgen wider. Vor allem das Ausgehen von fragwürdigen Prämissen ist dabei beliebt. Die eigene Position fundamental zu hinterfragen und auch an den Axiomen zu rütteln, wenn es Grund dafür gibt, ist zur Seltenheit verkommen. Wenn aber z.B. die vertretenen Grundannahmen schon in einem Widerspruch zur gängigen Forschungsmeinung, so es sie denn gibt, stehen und diese Abweichung nicht einmal begründet werden kann, ist es natürlich nicht möglich, eine sinnvolle und andere überzeugende Argumentation auf ihnen aufzubauen.

Wir brauchen positive Selbstkonzepte

Im Beispiel Frei.Wild sieht man das an Kommentaren wie „freiwild sagt selbst, dass sie gegen rechts sind also könen sie ja wohl keine nazis sein“. Offenbar liegt diesem Satz die fragwürdige Annahme zugrunde, dass eine Aussage über das eigene Selbst bzw. das eigene Wesen nicht falsch sein kann. Das beanspruchen offenbar auch die Autoren dieser Kommentare für sich, und damit nähern wir uns auch schon einem Kern des Problems: positive Selbstkonzepte.

Ich selbst bin Geisteswissenschaftler und kein Psychologe, aber für die Rezeption der (meist etwas obskuren) psychoanalytischen Literaturwissenschaft musste ich mir ein paar psychologische Grundkenntnisse anlesen, so dass ich zumindest ein wenig zu dem Thema sagen kann. Um es ganz platt zu machen: Damit wir mit dem Leben klar kommen, brauchen wir ein positives Bild von uns selbst. Wir haben ein Konzept davon, welche Vorstellungen wir haben und gehen davon aus, dass unsere Handlungen diesen Überzeugungen entsprechen. Bekommen wir von unserer Umwelt, also vorzüglich unseren Mitmenschen, anderweitige Rückmeldungen, entsteht eine kognitive Dissonanz. Diese muss jedoch aufgelöst werden, damit unser positives Selbstkonzept nicht in Gefahr gerät. Eine Möglichkeit dazu ist, Handlungen und Überzeugungen in Einklang zu bringen. Eine andere ist es, die Ursachen für die Dissonanz bei anderen oder in Sachzwängen zu suchen. Im Internet ist gerade dieses Abweisen der Verantwortlichkeit besonders einfach, weil ich die Menschen, mit denen ich diskutiere, in der Regel nicht persönlich kenne: „Ach, das sind nur irgendwelche Idioten aus dem Internet! Wie kann man nur so arrogant sein?!“, „Die werfen mir das vor? Die wissen ja nicht mal wovon sie reden! Immer diese Trolle! Ich hingegen, ich habe Ahnung von dem Thema, nicht nur wegen meiner persönlichen Erfahrung!“


Ein nettes Video, das die kognitive Dissonanz thematisiert

Dazu kommt, dass das Internet für einige Menschen die Möglichkeit bietet, ein neues Selbstkonzept zu erstellen. Wenn sie ihr positives Selbstbild in der Welt außerhalb des Internets verloren haben oder nur durch Isolation aufrecht erhalten konnten, reagieren sie umso heftiger, wenn sie im Internet ähnlich gelautete Rückmeldungen auf ihre (sprachlichen) Handlungen erhalten. Diese Reaktion kann sich in Ablehnung und Aggression ausdrücken und damit ein ad hominem oder tu quoque begründen.

Das Internet, ein weltweiter Stammtisch

Besonders wenn eine solche persönliche Verwicklung gegeben ist, fließen emotionale Aspekte stark in die Argumentation ein, was sie rational meist kaum noch nachvollziehbar werden lässt. Sie erhält dann Stammtischniveau im Stile von:

A: Also ich hab ja nichts gegen Ausländer, aber diese Zigeuner…nee, so schlecht erzogene Kinder haben die!

B: Du willst mir doch wohl nicht sagen, dass alle Sinti und Roma keine Kindererziehung bewerkstelligen können…

A: Also ich hab mal neben einer Zigeunerfamilie gewohnt und die Kinder waren den ganzen Tag laut und haben im Garten und Flur gerufen und die Türen geknallt. Sogar am Sonntag! Da kannste mir sagen, was du willst, die Zigeuner können ihre Kinder einfach nicht erziehen!

Was hier geschieht, ist natürlich eine induktive Argumentation par excellence. Aus dem Einzelfall wird auf das Allgemeine geschlossen. Aber diese Schlussfolgerung wird nicht wieder mittels Deduktion überprüft. Man hatte persönliche Erlebnisse, die als negativ empfunden wurden, und natürlich möchte man sich nicht selbst die Schuld für diese negative Empfindung geben, sondern sucht sie bei anderen. Jetzt kommt jemand, der einem sagt, dass die Lösung, die man sich zurecht gelegt hat, um seine negative Empfindung zu erklären, keinen Sinn ergibt. Doch weil man sie aus einer persönlichen Angelegenheit heraus begründet hatte, fühlt man sich dadurch auch persönlich angegriffen. Und reagiert meist durch die oben beschriebenen Prozesse zur Auflösung kognitiver Dissonanz. Das macht das Internet zu einer Art weltweitem Stammtisch.

…und auch außerhalb der virtuellen Welt

Der Grundsatz, dass eine Meinung hinreichend begründet sein muss, wird hier also von den Menschen implizit in Frage gestellt. Zugleich bildet sich in diesem Prozessen aber nur eine gesamtgesellschaftliche Tendenz ab, Ursachen außerhalb zu suchen. Das klassische Beispiel ist natürlich, dass „der Lehrer blöd ist“ und nicht etwa man selbst zu faul war, wenn man eine schlechte Note schreibt. Sicher hat man den abgefragten Stoff nie im Unterricht durchgenommen oder wenn, dann konnte die Lehrkraft ihn nicht vernünftig vermitteln. Oder wenigstens war man ja eine Woche krank und hatte gar keine Chance, die Lerninhalte zu vertiefen oder gar das Buch zu lesen, das man seit einem Monat behandelt. Dass Eltern in der Schule in Gegenwart eines Anwalts vorsprechen, der Druck auf die Notengebenden ausüben soll, ist da nur die Spitze des Eisbergs.

Inzwischen setzt sich diese Tendenz sogar an den Universitäten fort. Welche Absurditäten man als Prüfungsbeauftragter inzwischen auf den Schreibtisch gelegt bekommt, ist manchmal kaum zu fassen. Da gibt es ein Vollplagiat und der Prüfling behauptet, die Dozentin habe ja nie deutlich gemacht, dass das nicht gestattet sei. Da werden Dozenten „Neid auf die großartige wissenschaftliche Leistung [der] Hausarbeit“ im zweiten Semester vorgeworfen. Oder wenigstens sei die aus Kulanz gewährte Nachkorrekturfrist von vier Wochen zu kurz gewesen, um auch nur ein Wort an dem abgegebenen Essay zu ändern.

Ob Frei.Wild-Forum oder wissenschaftlicher Text: Wir sollten vielleicht wieder einmal dazu übergehen, unsere Handlungen und unsere Positionen fundamental zu hinterfragen. Wenn wir sie dann auch außerhalb von Empfindungen und Einzelbeispielen begründen können, sollten wir sie behalten − und mit diesen Begründungen auf andere zugehen. Wenn wir dazu aber nicht in der Lage sind, sollten wir überlegen, ob nicht auch andere vielleicht recht haben könnten.

Wo liegt die Bedeutung?

In meinem letzten Post ging es unter anderem um Semantik. Und es ging um die Interpretation von Sätzen. Ebenso war das bereits ein Thema in meinem Artikel zur Kinder- und Jugendliteratur. Ich habe dazu auch im Kommentarbereich ein paar Anmerkungen gemacht. Daran will ich anknüpfen. Denn mir ist aufgefallen, dass im Internet gerne frei von der Leber weg über Bedeutungen diskutiert wird: Bedeutungen von sprachlichen und außersprachlichen Handlungen. Besonders beliebt ist das bei Facebook und Youtube, wenn es um die Themenkomplexe Nazismus, Rassismus und Sexismus geht.

Da kann man dann so etwas lesen wie „Wenn ich schlampe sage meine ich damit aber nicht alle frauen, sondern nur solche wo Schlampe sind.“ Die Replik folgt auf dem Fuße: „Es lieg aber nicht daran, wie du das Wort verwendet, sondern was es für eine Bedeutung hat.“

Unabhängig von der überschaubaren Sinnhaftigkeit dieses Dialogs; gemeint ist wohl, um mit dem klassischen Kommunikationsmodell zu sprechen: Die Bedeutung ergibt sich beim Empfänger, nicht beim Sender. Kann das so sein? Oder ist es umgekehrt möglich, dass ich ein Wort verwenden kann, wie ich es eben meine zu verwenden? Wo liegt die Bedeutung?

Das wird jetzt vielleicht ein ganz bisschen komplizierter. Ich setze zumindest ein Grundverständnis von Linguistik voraus, weil ich hier nicht leisten kann, was manche Lehrbücher nicht vermögen: Termini und Konzepte kurz und leicht verständlich zu erläutern. Satz- und Begriffssemantik werde ich zusammen abhandeln, was dem ganzen zwar keine Präzision gibt, aber den Text zumindest kürzer werden lässt.

Zunächst einmal wollen wir natürlich die griceschen Konversationsmaxime(n) zugrunde legen. Es erscheint eindeutig, dass es kein Verstehen geben kann, wenn ich mich an diese nicht halte. Wahrheit und Klarheit müssen gegeben sein, zudem die Angemessenheit in Zeit, Ort und inhaltlicher Richtung des Gesprächs. Um das Beispiel „Neger“ aus der Kleinen Hexe aufzugreifen: Was mit dem Begriff gemeint ist, muss ich als Sprecher klar machen. Entweder ich verwende den Begriff so, wie ich annehmen kann, dass mein Gegenüber ihn versteht, nämlich aufgrund einer konventionalisierten Bedeutung, den er innerhalb der Gesellschaft erfährt. Oder aber, ich mache vorher deutlich, was ich meine. Ein Satz wie „Auf dem einen Foto sieht man, dass du den Neger besser tiefer hängen solltest“ könnte womöglich zu schwerwiegenden Missverständnissen führen, wenn nicht allen an der Gesprächssituation beteiligten klar ist, dass hier mit „Neger“ ein Abdunklungsschirm im Fotostudio gemeint ist.

Nehmen wir einen anderen Satz als Beispiel: „Andreas hat viele Laster.“ Hier liegt nun lexikalische Ambiguität vor. Ist Andreas ein lasterhafter Mensch oder vielleicht schlicht der Besitzer einer Spedition? Allein aus diesem Satz kann das nicht erschlossen werden. Es liegt also an dem Sprecher, seine Intention deutlich zu machen, z.B. durch Deixis oder anderen Rekurs aus das vermutete Weltwissen seines Gegenübers.

Nun ist zu bedenken, dass das Weltwissen jedoch nicht bei allen Menschen gleich ist und gleich sein kann. Das gilt synchron betrachtet, noch mehr aber diachron. Hier liegt es also an den Rezipienten, korrekt verstehen zu wollen. Es muss Informiertheit erreicht werden. Wenn etwa Lessing in Der Eintritt des Jahres 1753 in Berlin schreibt: „So träg, als hübe sich ein Adler in die Lüfte, / Den man vom Raube scheucht: / Noch schwebt er drüber her, und witternd fette Düfte, / Entflieht er minder leicht“, was ist dann mit „fette Düfte“ gemeint? Wir können keinen Dialog führen, wir müssen uns selbst informieren und können dann so erkennen, dass im 17. und 18. Jahrhundert ‚fett‘ neben den heutigen Bedeutungen auch noch als ’schwellend‘, ‚fruchtbar‘, ‚triefend‘ und ’strotzend‘ verwendet werden konnte. Hier liegt es am Empfänger der Nachricht, sich um das Verstehen zu bemühen.

Wohlgemerkt sich um das Verstehen zu bemühen. Die Bedeutung liegt nach wie vor auf einer anderen Ebene. Offenbar muss sie dann beim Sprecher anzusiedeln sein. Und zwar darin, wie der Sprecher ein Wort gebraucht. Macht er keine andere Bedeutung als die anzunehmende deutlich, muss von dieser ausgegangen werden (vgl. zur Begründung Wittgenstein 1953: Philosophische Untersuchungen).

Wie aber ist es bei literarischen Texten? Hier ist das Kommunikationsmodell deutlich komplexer, denn wir müssen mindestens nach Wolfgang Iser einen impliziten Leser und impliziten Autor sowie einen fiktionalen Erzähler und einen ggf. nicht explizierten fiktionalen Rezipienten hinzufügen. Mitunter können wir auch noch eine extrafiktionale Stimme und einen idealisierten Leser annehmen. All dies ist zudem durch Schriftlichkeit vermittelt. Die Kommunikationssituation lässt sich hier also nicht so einfach auf das kontextualisierte Modell von Sender -> Nachricht im Medium -> Empfänger beschränken. Zudem verläuft sie monodirektional: Eine Antwort auf den Text ist ungewöhnlich, in vielen Fällen unmöglich und wenn, dann meist auf einer Metaebene zu finden.

literarische kommunikation
Grobes Modell literarischer Kommunikation

Für die Bedeutung hat das zur Folge, dass wir, weil wir nicht an den historischen Autor und seine Gedankenwelt (und damit sein Weltwissen) herankommen, die Bedeutung allein im Text suchen können. Dafür bedarf es beim Leser literarischer Texte der Fähigkeit zur Naturalisierung und in der Regel der Progression. Oder drastischer formuliert: Selbst, wenn ein Autor sich etwas bei einem Text gedacht hat, ist es uns nicht möglich, diese Intention nachzuvollziehen. Die bekannte Frage: „Was will uns der Autor damit sagen?“ sollte also vielleicht bestenfalls mit „Das können wir nicht wissen!“ beantwortet werden. Weitergehend könnte man also sagen, dass der Autor keine Hoheit über seinen Text hat, sondern dass die Bedeutung im Text liegt und von einem Leser erschlossen werden kann. Damit ist aber implizit auch bereits gesagt, dass es keine eindeutige Bedeutung im Text geben kann, sondern dass sie vom Leser konstituiert, wenn nicht konstruiert wird.

Ohne jetzt in Fragen der Hermeneutik abzuschweifen können wir also festhalten: Wir können von einer Bedeutung ausgehen, die beim Sender liegt. Diese intendierte Bedeutung ist die ursprüngliche. Gibt es keine direkte und wechselseitige Kommunikationssituation oder mitunter sogar Text, liegt es allein am Empfänger, eine Bedeutung zu konstruieren. Handelt es sich um einen Text, muss es diesem angemessen sein: Die Konversationsmaximen für einen literarischen Text zugrunde zu legen, ergibt keinen Sinn. Für die Rezeption eines Nachrichtentextes hingegen erscheint sie jedoch unabdingbar.